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| Eine rasch fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft, ein rapide wachsender, immenser Druck, der vor allem auf kleineren Bauernbetrieben lastete und teils katastrophale Lebensbedingungen der Nutztiere waren die erschreckenden Entwicklungen, vor denen aktive Tierschützer nicht länger die Augen verschliessen wollten. 1979 gründeten deshalb Exponenten des Schweizer und des Zürcher Tierschutz mit zwei aufgeschlossenen Bauernvertreter die MUT Stiftung. Das Ziel war eine Kraft zu etablieren, die dieser unheilvollen Entwicklung mit einem Gegenkonzept begegnete: Projekte der MUT Stiftung sollten beweisen, dass es einer bäuerlichen Landwirtschaft gelingen kann, wirtschaftlich und dennoch oder gerade deshalb mit grösstmöglicher Rücksicht auf Mensch, Umwelt und Tier zu produzieren. Der Weg zu einer nachhaltigen Produktion im heutigen Sinn wurde damit bereits beschritten.
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