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| DIE GOLDENE LERCHE 2005 |
Neun Projekte wurden 2005 mit dem Förderpreis der GOLDENEN LERCHE ausgezeichnet. Am 13. November wurden die Sieger in einem Festakt in der Aula der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL) Zürich-Reckenholz geehrt.
Gute Ideen gesucht
Neue Denkansätze für eine ökologische Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion, darum geht es beim Förderpreis „DIE GOLDENE LERCHE“. Im Zweijahresrhythmus werden Innovationen ausgezeichnet, die aus allen Betriebsbereichen stammen können, von der Tierhaltung bis zur Buchhaltung, vom Maschinenpark bis zur Wahl von Pflanzensorten und anderes mehr. Ein wichtiges Kriterium für alle Wettbewerbsbeiträge ist dabei, dass die Projekte sich auch als wirtschaftlich tragfähig erweisen und in breitem Masse zur Anwendung kommen können. Erst dann kann man von einer echten Innovation sprechen. Dabei müssen es nicht nur zwingend Bauern sein, die Beiträge zur Prämierung stellen. In den vergangenen Jahren haben sich auch Forschungseinrichtungen oder Verarbeitungsbetriebe beteiligt. Dies zeigt zugleich das breite Fundament, auf das sich die Landwirtschaft stützen kann.
Die mit bis zu 75'000 Franken dotierten Preisgelder werden als Investition in die Umsetzung und Verbreitung dieser Ideen verstanden. Dabei ist es von Anbeginn ein primäres Ziel der Goldenen Lerche über die eigentliche Auszeichnung hinaus den Projektideen auf die Beine zu helfen: Wenn immer möglich, sollen Ideen aus den eingereichten Vorschlägen miteinander verknüpft werden und so auch weiterentwickelt werden.
Goldene Lerche! Goldene Lerche?
Sicherlich ein eher ungewöhnlicher Name für einen Innovationspreis, zumal wenn er für Projekte in der Landwirtschaft vergeben wird und nicht etwa für die künstlerische Qualität von Gesangsdarbietungen. Doch die Lerche hat mehr mit einer Landwirtschaft im Sinne der MUT-Prinzipien zu tun, als auf den ersten Blick sichtbar wird. Ende der 1990er Jahre rief der Schweizer Vogelschutz (SVS), unterstützt von der Vogelwarte Sempach, das „Jahr der Lerche“ aus. Die Ornithologen begründeten diesen Entscheid u.a. damit, dass die Lerche ein intaktes Biotop braucht, um ideale Lebensbedingungen zu finden. Überall dort also, wo die industrielle Agrarwirtschaft dominiert, wie Monokulturen der Vielfalt den Lebensraum nehmen, da verschwindet die Lerche. Die MUT Stiftung fand, kein anderer Vogel verkörpert so die Ideale der Stiftung wie dieser wunderbare Singvogel. Deshalb wurden auch die Auslandsprojekte der MUT Stiftung unter den Namen Novalauda gestellt, da Lauda der lateinische Name der Lerche ist.
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